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Pflegefall - was nun?

Folgende Pflegetätigkeiten werden von den Pflegekassen anerkannt:

  • Körperpflege
  • Mundgerechte Nahrungszubereitung, Nahrungsaufnahme
  • Mobilität
  • Hauswirtschaftliche Versorgung (Einkaufen, Kochen, Reinigen der Wohnung, Wäsche)

Voraussetzungen für Pflegeleistungen:

Nur Patienten, die mindestens 5 Jahre in der Pflegeversicherung waren, erhalten Leistungen. Der Begriff der Pflegebedürftigkeit ist genau definiert und nach Pflegestufen eingeteilt. Die Pflegekasse leistet ausschließlich dann, wenn ein Antrag gestellt wurde.

Es gibt 3 Pflegestufen:

  1. Ab 90 Min.: Erheblich Bedürftige (mind. 46 Min. Grundpflege)
  2. Ab 3 Std.: Schwer Pflegebedürftige (mind. 2 Std. Grundpflege)
  3. Ab 5 Std.: Schwerstbedürftige (mind. 4 Std. Grundpflege)

Nachdem eine Pflegestufe durch die Krankenkasse bewilligt wurde, können Leistungen beantragt werden. Diese richten sich danach, ob der Patient zu Hause oder im Heim gepflegt wird. Bei der häuslichen Pflege wird nochmals unterschieden, ob ein Angehöriger oder ein Pflegedienst die Pflege übernimmt. Es gibt aber auch Kombinationslösungen, die anteilig von der Pflegekasse gezahlt werden (Pflegesachleistung: Pflegedienst pflegt; Pflegegeld: Angehöriger pflegt).

Im Folgenden haben wir einige Fragen für Sie zusammengestellt, die bei der Entscheidung, ob Sie eine Pflege übernehmen möchten, hilfreich sein können:

  • Habe ich trotz der Pflege noch genügend Zeit für mich, oder werde ich mich vernachlässigen?
  • Bin ich selbst in guter körperlicher Verfassung?
  • Weiß ich in einer gefährlichen Situation sofort, an wen ich mich wenden muss?
  • Was hält mein Partner davon, wenn ich die Pflege übernehme? Wird mein Partner mich unterstützen?
  • Welche Stellen bieten finanzielle Hilfe an? Reicht diese aus, oder gerate ich in Geldnot?
  • Ist die Beziehung zu dem Kranken so gut, dass sie der veränderten Situation standhält?
  • Habe ich genügend Grundkenntnisse in der Pflege, oder kann ich mich durch geschultes Personal anleiten lassen?

Vor oder während einer Pflege stellen sich Ihnen sicherlich noch weitere Fragen. Wir beraten Sie gern!


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