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Gesundheit fängt beim Essen an!

Essen und Trinken sind für den Menschen lebensnotwendig. Eine ausgewogene, bedarfsdeckende Ernährung schützt vor Krankheiten und erhält die Lebensfunktionen.

Krankheiten stellen eine besondere Belastung für den Körper dar. Bei vielen Erkrankungen erhöht sich der Kalorien- und Nährstoffbedarf. Gleichzeitig lässt oft der Appetit nach. Dies kann zu einer Mangelernährung führen, die wiederum das Immunsystem schwächt und das Risiko für Infekte steigert. Mangelernährung äußert sich nicht nur durch eine Gewichtsabnahme; auch Stoffwechselstörungen oder allgemeine Erschöpfung und Kraftlosigkeit können hinzukommen.

Mögliche Ursachen einer Mangelernährung:obst1

  • Falsche Ernährungsgewohnheiten
  • Appetitlosigkeit, nachlassendes Durstempfinden
  • Kau- und Schluckbeschwerden
  • Krankheiten, Schmerzen, Depressionen
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Altersbedingte Veränderungen

Neben einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr ist es wichtig, bei Änderungen in der Ernährung trotzdem eine bestmögliche Nährstoffversorgung sicherzustellen. Dabei geht es nicht um die Menge, sondern um die richtige Auswahl der zugeführten Lebensmittel. Wählen Sie immer eine Mischung aus verschiedenen Lebensmittelgruppen und Speisen, die Sie mögen.

Häufig kann trotz Optimierung des Nahrungsangebots keine ausreichende Nährstoffaufnahme gewährleistet werden. Hier helfen Aufbaunahrungen weiter. Sie weisen eine genau definierte Zusammensetzung auf und enthalten alle lebenswichtigen Nährstoffe. Erhältlich sind flüssige und breiförmige Zusatznahrungen sowie Pudding oder Suppen in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Flüssige Speisen und Getränke können, wenn der Patient nicht richtig schlucken kann, mit einem Pulver angedickt werden. Für einen trockenen Mund sind Wattestäbchen mit Zitronengeschmack im Handel, die den Mund befeuchten.

Homecare_8In extremen Fällen ist eine ausreichende Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme nur mittels künstlicher Ernährung möglich. Die Entscheidung für eine künstliche Ernährung darf nur vom Arzt getroffen werden. Unterschieden werden dabei:

  • Enterale Ernährung: direkt über den Magen-Darm-Trakt
  • Parenterale Ernährung: unter Umgehung des Magen-Darm-Trakts

Bei künstlich ernährten Patienten muss auf eine sorgfältige Mundpflege geachtet werden, um eine Entzündung oder Pilzinfektion in der Mundhöhle zu vermeiden.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung!

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